Volkswagen

34PS die Männerherzen schneller schlagen lassen

„Baujahr?“ „1962. Geteilte Windschutzscheibe. Front mit Farbtrennung und VW-Logo. Die Sitzbänke lassen sich umklappen.“ „Echt?“ „Ja. Richtig super. Im typischen Bulli-Karomuster.“ „Wow. Deine Kinder freuen sich sicher, oder?“

„Klar.“ „Was sagt deine Frau dazu?“ „Oooh. Tja. Als ich gestanden habe, dass ich einen T1 kaufen will, hat sie mich nur angeschaut.“ „Kann ich mir denken. Und dann?“ „Dann? Habe ich ihn ihr gezeigt.“

Ein neuer Aspekt der Sammelleidenschaft

Die Faszination, die Playmobil ausübt, packt eben nicht nur Kinder. Seit gut und gerne 45 Jahren regeln Playmobil-Polizisten den Verkehr in Kinderzimmern und Fahrzeuge aller Art, von damals Bau-Truck bis heute Bulli, sausen durch die Wohnungen. Durchdachte bewegliche Teile lassen Baggerschaufeln zugreifen, Förderbänder laufen und retten dank Seilwinde seine Spieler. Wundert es dich, dass ganz schön viele ihre Playmobil Fahrzeuge aufbewahren und auch als Erwachsene daran Freude haben? Oder gehörst du womöglich zu den stolzen Besitzern von Tuning-Rennwagen (die mit Licht!) und Co?

Dann hast du wahrscheinlich darauf gefiebert die in Lizenz gebauten Playmobil-Fahrzeuge zu sehen. Ach, du hast bereits einem der Playmobil Volkswagen in der Sammlervitrine Platz gemacht? Super. Aber warum sammeln nicht nur Playmobil-Fans, sondern auch andere, die vielleicht ohne Playmobil aufgewachsen sind? Ja, das soll es geben. Es ist wohl die Liebe zum Auto. Ganz gleich, ob Bulli oder Käfer. Der T1, in den 50er Jahren entwickelt, ist das Kult-Reisemobil. Ausgebaut mit allem was zum Weltenbummlen gehört, ist es früher wie heute, das Symbol für Freiheit und Abenteuer. Der VW-Käfer war lange eines der meistverkauften Autos überhaupt. Er genießt nach wie vor den Ruf eines Filmhelden und weckt manch schöne Erinnerung. Beide – historisch, originalgetreu nachgebildet, mit vielen Extras ausgestattet – parken sicher deshalb zu Hause in den Regalen, um ihre Besitzer jeden Tag aufs Neue mit auf die Reise zu nehmen.

Und was bedeutet das jetzt für unsere Geschichte?

Als Playmobil-Begeisterter und T1-Fan kann es eigentlich nur eine Entscheidung geben. Oder sagen wir mal zwei.

Entweder ist es der kultige Volkswagen T1 Camping Bus in den Originalfarben rot-weiß, mit Reiseausstattung von Kissen bis Konservendosen, oder die Limited Edition in blau-weiß für alle Beachboys und natürlich -girls, die ihr Surfbrett immer dabeihaben. Beide Modelle aus der Bauzeit 1950 bis 1967 kommen maßstabsgetreu angerollt. 4-Zylinder Boxermotor. Hinterradantrieb. Schaltgetriebe. Wie bei ihren großen Brüdern sind Seitenspiegel, Dachgepäckträger, Stoßstangen, Radkappen und Scheinwerferringe in Chrom-Optik. Die Ausbauten mit viel Liebe zum Detail, sogar die Sitzpolster können im Handumdrehen zur Liegefläche für lauschige Nächte umgeklappt werden. Beide natürlich fabrikneu. Unfallfrei. Und lieferbar.

Frauen sehen das offenbar etwas anders. Im Falle unserer Männer: „Sie war gleich total verliebt. Allerdings in einen anderen Klassiker. Den VW-Käfer. Den in Gelb. Und du wirst es nicht glauben. Nicht wegen der Farbe, sondern weil es ihn in limitierter Auflage gibt und mit individueller Seriennummer! Ich musste ihn sofort bestellen.“ „Holla. Und du?“ „Ja, das war einfach. Ich habe mir beide Modelle bestellt.“